Biografie
Dr. Manfred Eickhölter ist Kulturwissenschaftler und Journalist. Die alte Stadt Lübeck ist seit mehr als 30 Jahren sein Hauptarbeitsfeld. Er kennt die Innenausstattungen der historischen Häuser mit Wand- und Deckenmalereien (1300-1800), er ist vertraut mit den Lübeckerzählungen von Thomas und Heinrich Mann und er weiß viel darüber, was die alten Lübecker lasen, wenn sie denn lasen.
Sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Zusammenhang von literarisch-historischer Überlieferung und dem sozialen und baulichen Gefüge der historischen Stadt, so, wie sie sich heute präsentiert. Als Redakteur der seit 186 Jahren erscheinenden Zeitschrift Lübeckische Blätter , die alle zwei Wochen aus dem Kulturleben der Stadt berichtet sowie als Mitarbeiter an den Dauerausstellungen des Buddenbrookhauses und des St. Annenmuseums kennt Manfred Eickhölter die heutige Stadt und ihre Menschen aus nächster Nähe.
Seit dem Ende der Eigenstaatlichkeit 1937 ist das alte Lübeck ein Gegenstand der Erinnerung. Das einst so stolze Staatsschiff ist gesunken. Eine junge Generation von Neubürgern – Liebhaber geschichtsträchtigen Wohnambientes und akribische Kulturforscher – hat sich in der kleinen Stadt angesiedelt und ihr zu einer starken urbanen Mitte verholfen. Bei Führungen und Spaziergängen, in Vorträgen und Publikationen vermittelt Manfred Eickhölter ein anschauliches Bild dieser Stadt.
Wohlgesonnene sagen, Manfred Eickhölter sei „praktizierender Lübecker“, was er ganz und gar uneitel so übersetzt: angelernter Ureinwohner und europäischer Ethnologe; andere, die es weniger nett mit ihm finden, meinen: Berufslübecker.
Tätigkeiten:
→ Vorträge
→ Redakteur LÜBECKISCHE BLÄTTER
→ Betreuung Fernstudienstudenten – Historische Stadt
→ Kontakt